Pressestimmen

Wahre „Klangkünstler” waren im Rahmen der „Pegnitzer Sommerkonzerte” zugange. Der renommierte „musica-viva-chor” aus Bamberg bot Werke von der Romantik bis zum 21. Jahrhundert.…Der Name „musica-viva” ist dabei Programm: Die Sänger wollen schwer zugängliche Musik der Gegenwart „lebendig” machen. Unter dem Dirigat von Ingrid Kasper schaffen sie ein eindrucksvolles „Klanggemälde”.…Die Sänger machen die Musik in „Veni, sancte spiritus” von Milosz Bembinow zur meditativen Ausgangsposition.…
(Nordbayerische Nachrichten 25.07.2011)
„Zungenbrecher” heißt das preisgekrönte Werk des 75-jährigen Komponisten Gerhard Deutschmann aus Ahorn bei Coburg. … Der lächelnde Komponist … beglückwünschte den musica-viva-chor Bamberg unter Leitung von Judith Schnell nach der Uraufführung im König-Ludwig-I.-Saal im Staatsbad [Bad Brückenau]. Fehlerfrei, federleicht mit einer Prise Humor versetzt, hatte der Chor das vierstrophige Meisterstück aufgeführt…
(Mainpost 17.05.2009)
Dabei standen sie vor der Herausforderung dreier Uraufführungen. Interpretatorisches Neuland aber reizte offenbar die Ausführenden, und so musizierten Sänger wie Instrumentalisten derart intensiv, dass die vielen Zuhörer atemlos lauschten, bis der letzte, grandios gestaltete Schrei des Chores in der Kuppel von St. Stephan verklungen war.
(Fränkischer Tag, 27.3.2006)
„Die herausragende Qualität des musica-viva-chores ließ sich natürlich am evidentesten im Repertoire der Chormoderne studieren, so beispielsweise in Knut Nystedt’s von Seufzern und Wehgeschrei durchzogenen „Lamentationes Jeremiae“ oder in Rudolf Mauersberger’s oft gehörtem Klassiker „Wie liegt die Stadt so wüst“. Beeindruckend!“
(Fränkischer Tag, 22.11.2005)
Der musica-viva-chor beeindruckte von Anfang bis Ende durch seinen kultivierten, homogenen Klang, die auch bei extrem schwierigen Werken saubere Intonation, die rhythmische Präzision und das minutiöse Eingehen auf die Intonationen der kompetenten Dirigentin Ingrid Kasper, ...
(Coburger Tageblatt 7.6.2005)
„Musica-viva-chor in in der Basilika Vierzehnheiligen ... Ingrid Kasper ließ ihre Sängerinnen und Sänger niemals forcieren, führte sie oft bis zum Pianissimo, das dennoch immer bis in den letzten Winkel der Kirche zu hören war. Große Spreizungen in den Stimmlagen wurden meisterhaft bewältigt, so der abgrundtiefe Schlusston in „Peace“ von Nystedt oder die exponierten Sopranlagen im abschließenden gewaltigen „Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“ von Hessenberg, die immer weich und rund blieben. Wohlklang pur verströmten die Männerstimmen vor allem im dritten der vier von Poulenc vertonten Gebete für Männerchor.“
(Neue Presse Coburg 7.6.2005)
... ein beweglicheres Ensemble, ein sensibleres, ein neugierigeres und ein engagierteres ... kann man sich kaum wünschen.“
(Fränkischer Tag, 7.12.2004)
Nicht weniger als 28 Kompositionen bot das Programm. ... wollte Ingrid Kasper offensichtlich beweisen, wie leidenschaftlich, ergreifend, bunt und gar nicht erschreckend die Chormusik des 20. Jahrhunderts sein kann. Wunderbar kostete der Chor aus, wie in Wolfram Buchenbergs "Klangfeldern" seltsame Silben ineinander wogen, sich überlagern, sich aufschaukeln in einem Strom von Rätsellauten ....
(Fränkischer Tag, 12.7.2004)
„Maria klangvoll umschmeichelt" Musica-viva-chor gastierte in der Oberen Pfarre in Bamberg – Eben diese Transparenz des sanften Klangs, die rhythmische Präzision bei großer melodischer Geschmeidigkeit wurde im abschließenden „Maria durch ein Dornwald ging“ von den Sängerinnen und Sängern nochmals souverän vorgeführt.“
(Fränkischer Tag, November 2003)
"... Neue Musik ohne Verkrampfung, dennoch kein Kirchenkonzert im herkömmlichen Sinn: Die verdichtete Religiosität und die weitgehend unbekannten Kompositionen der „Nordlichter" stehen zu Unrecht im Schatten des Musikbetriebs, was der „musica-viva-chor bamberg" bewies. Von Fritz Braun gegründet, seit 2002 von Dekanatskantorin Ingrid Kasper geleitet, überzeugte er erneut mit seiner bestechenden Qualität und Wendigkeit. Überraschende Klangpracht bewies die Bearbeitung des Purcell-Satzes "Hear my Prayer, O Lord" von Sven-David Sandström, verfremdet durch raffinierte Stimmeffekte: Ingrid Kaspar führte den achtstimmigen Chor dank der filigranartigen Komposition zu dramatischen Höhen."
(Fränkischer Tag, 19.5.2003)
„Unter dem subtilen und die kleinen Nuancen der Dynamik auslotendem Dirigat von Fritz Braun erklang in der Gruppe von vier Ave-Maria-Vertonungen ein wahrer Kosmos in Musik gekleideter Frömmigkeit. ... Das 40-köpfige Vokalensemble bestach dabei durch makellose Intonation, fein abgestimmte Klangbalance und spannungsreich kontrastierende Dynamik.“
(Fränkischer Tag, 28.3.2001)
"... Im Schwerpunkt des Programms wurde deutlich, was es zwischen 1934 und 1990 an anspruchsvoller Chormusik zu entdecken gilt. Motetten von Poulenc und Duruflé sind fast schon geläufige Klassiker. Hier waren sie wunderbar geschmeidig vom Frauenchor zu hören oder auch intim verinnerlicht vom gesamten "choer mixte a capella". Selbst das für den Zuhörer schwierige "Magnificat" von Arvo Pärt wirkte in seiner vom Sprachrhythmus bestimmten homophonen Psalmodie schlüssig und aussagekräftig. ... Spätestens bei dem ein- bis siebenstimmigen Gebet von Bettinelli (Ora pro nobis pecatoribus) wurde wahr, wie schön moderne Musik klingen kann. Der großartig disponierte Chor setzte mit Brittens "Rosa mystica" jedoch noch einen Höhepunkt. ..."
(Fränkischer Tag, 11.7.2000)
"Fritz Braun ist der bewundernswerte Chorleiter, der seine etwa vierzigköpfige Schar in kurzer Zeit auf dieses hohe Niveau brachte, bei dem nicht nur die Intonationsreinheit ..., sondern auch der dynamische Fluss und die Biegsamkeit der Stimmführung besticht."
(Zur CD "Konzert im Kaiserdom", FT 12.5.1995)
"... der Chor überzeugt vom ersten Ton an mit kultivierter Klanglichkeit, mit Homogenität selbst im dreifachen Pianissimo."
(Fränkische Landeszeitung, 6.12.1994)
"Als Markenzeichen für Präzision, Transparenz und elitärer Klangkultur hat er sich in kurzer Zeit einen Namen über die Grenzen der Stadt hinaus erworben ... "
(Konzert im Kaiserdom, FT 11.5.1994)
"Der Chor besticht unter Brauns Leitung durch höchsten technischen Anspruch, der mit größter Sicherheit umgesetzt wird. Und vor allem durch eine hohe Klangkultur in Stimmbildung und Intonation. ... Technische Präzision vereint mit überlegter Interpretation ergibt ein überzeugendes Klangbild neuer Musik."
(Zur Verleihung des "Berganza-Preises", FT 19. Juli 1993)
"Über die technische Vollkommenheit dieses Ensembles braucht man wohl keine Worte zu verlieren; allein die Homogenität des gemischten Chores, seine Spannbreite in Dynamik und Klangvolumen sollen doch hervorgehoben werden."
(Gemeinschaftskonzert mit Vox Hungarica, St. Michaelskirche, FT 16.7.1993)
"Vielleicht am meisten beeindruckte der 'musica-viva-chor bamberg' mit seinem höchst konzentrierten Leiter Fritz Braun. Ob komplizierte Klangkonstruktionen der Wiener Schule oder die tiefe Frömmigkeit der geistlichen Motetten Bruckners, der 'musica-viva-chor' wusste jeweils den Text und die Musik technisch und ausdrucksmäßig in selten gehörter Intensität und Perfektion umzusetzen."
("Wiener Nacht" in Memmingen, Memminger Zeitung, 5. Juli 1993)
"Absolute Spitzenklasse ist der musica-viva-chor aus Bamberg. Der Name Fritz Braun verbürgt seit vielen Jahren außergewöhnliche Qualität. ... Braun stellt höchste Forderungen, er dirigiert völlig unprätentiös, dass er zwischen Schütz und dem "Sonntagsnachmittagskaffee" und "-ausflug" von Killmayer zu interpretieren weiß, sagt genug über die Wandlungsfähigkeit eines Chores, der sich auch in Grenzbereichen sicher bewegt.
("Lied und Chor", 85. Jg. Nr. 5, Mai 1993)
St. Blasien: "... ein Repertoire, dessen Hauptakzent auf weniger bekannter oder versunkener Chormusik des zwanzigsten Jahrhunderts liegt. Das bedeutet: höchsten Anspruch an einen kammermusikalischen Grad der Vermittlung ... erfüllen zu können. ... Es war eine Lust, durch ein ausgewogenes, langes Programm ihrer kristallklaren Klangintensität und a-capella-Kultur zu lauschen, ohne die geringsten Einbrüche zu registrieren. ... voller Spannung aufgebaut, mit ausgeglichener Schönheit der Höhen- und Basslagen herrlich musiziert ...".
(Badische Zeitung, 11.7.1992)
"... markierten gleich eingangs den ausgezeichneten Standard des Chors. ... Für präzise Einsätze und perfekte Abstimmung sorgte das minutiöse Dirigat Fritz Brauns."
(Kreissparkasse, FT 10.7.1992)
"... Das Erlebnis der Sonntags-Matinee in der Orangerie war der musica-viva-chor bamberg. Junge reine Stimmen, homophoner Chorklang und eine sensible, durchdachte Musizierweise: Was die höchst disziplinierten Sängerinnen und Sänger unter Fritz Brauns Leitung boten, war Konzertkultur in schönster Form. ..."
(Bundessingen des Fränkischen Sängerbundes in Ansbach, FLZ, 29. Oktober 1991)
Mozart-Requiem im Mozart-Jahr 1991: "... äußerst hörenswerten Beitrag ... entstand eine sehr differenzierte, in Teilen beinahe kammermusikalische Aufführung ... "
(FT 23.7.1991)
"... aus der Versiertheit von Musikpädagogen und dem unverbrauchten Elan ihrer Schüler ein hochwertiges Ensemble zu formen, das sich mit Kompetenz und stimm­licher Überzeugungskraft dem ... bedenklich brachliegenden Gebiet zeitge­nössischer Chormusik widmet".
(Tage neuer Musik, FT 15.5.1991)